Über mich
Ich wurde am Samstag, 17. Februar 1979, um 20.25 Uhr in Davos geboren und bin dort auch aufgewachsen. Im Jahr 1998 habe ich meine Maturitätsprüfung mit Erfolg abgeschlossen. Mathematik, Physik und Chemie waren meine absoluten Angstgegner. Hingegen kann ich noch heute lateinische Sprichwörter ohne grosse Schwierigkeiten ins Deutsche übersetzen.
Die Fotografie begleitet mich seit 2002. Hauptberuflich bin ich Unternehmer (www.bedra.ch), Sozialversicherungsfachmann und Dozent. Ich bin Autor von diversen Fachbüchern und unzähligen Expertenbeiträgen. Die Themen meiner bisherigen Arbeit drehen sich ausschliesslich um das schweizerische Sozialversicherungsrecht. Ich unterrichte Sozialversicherungsrecht schweizweit auf verschiedenen Bildungsstufen und in insgesamt 17 unterschiedlichen Lehrgängen.
Fotografieren ist für mich absolute Leidenschaft, Entspannung, kreativer Ausgleich zu meinem sehr anspruchsvollen Beruf, zugleich Erfüllung und tiefe Befriedigung.
Ich habe eine ausgeprägte Rot-Grün-Schwäche, bin aber nicht farbenblind. Ich bin Autodidakt und habe mir mein Wissen aus Büchern, mit Tutorials und dem Konzept "try and error" angeeignet. Ich habe noch nie einen Fotoworkshop oder einen Fotolehrgang besucht. Ich bewundere die Fotografien von Hiroshi Sugimoto, Ansel Adams, Andreas Gursky, Thomas Struth, Elger Esser, Sebastião Salgado, Pep Ventosa und Paul Sanders.
Seit Anbeginn meiner Leidenschaft für Fotografie verwende ich Kameras von Canon. Besonders angetan haben es mir die Objektive von Sigma. Diese Kombination stellt für mich persönlich die perfekte Symbiose von hochwertiger Technik dar und begleitet mich auf meinen Touren und bei meinen Projekten.
In den sozialen Medien bin ich mit meinen Fotografien hauptsächlich auf Instagram zu finden. Dort lautet mein Benutzername “paspelser”.
Meine fotografischen Grundsätze - mein persönliches Manifest
Ich verpflichte mich in meiner Fotografie zu Achtsamkeit, Reduktion und Klarheit. Ich lasse Bilder entstehen und erzwinge nichts. Bevor ich fotografiere, sehe ich. Ich bleibe mir selbst treu: In meiner Arbeit, in meinem Entwicklungsprozess, im Augenblick.
1. Ich fotografiere erst, wenn ich angekommen bin
Meine Fotografie beginnt nicht erst dann, wenn ich die Kamera in die Hand nehme. Sie beginnt mit meiner inneren Haltung. Ich atme ruhig ein und aus und begegne dem Motiv mit Präsenz, Offenheit und Respekt. Ich akzeptiere, dass nicht jedes Bild gemacht werden muss. Jedes Sehen zählt.
2. Ich vertraue dem Moment, nicht dem Zufall
Ich jage keine Bildern nach. Ich renne nicht den 08/15-Plätzen nach. Ich erlaube dem Augenblick, sich mir zu zeigen. Wenn er sich nicht zeigt, warte ich oder gehe weiter. Der Wert des Bildes liegt in seiner Wahrhaftigkeit.
3. Weniger sehen, aber mit mehr Tiefe und Bewusstsein
Ich reduziere bewusst: Motiv, Perspektive, Farben, Elemente. Reduktion ist kein Verzicht, sondern Fokus auf das für mich Wesentliche und eine Entscheidung für Ruhe und Klarheit. Ein starkes Bild braucht keine Erklärung.
4. Wenn ich nichts fühle, löse ich nicht aus
Ein technisch perfektes, 08/15-Bild ist ohne Gefühl und bedeutungslos. Ein emotional ehrliches Bild darf unvollkommen sein. Ich messe den Wert meiner Arbeit an der Resonanz in mir, nicht an der technischen Perfektion.
5. Tiefe entsteht durch Zeit, nicht durch Tempo
Ich arbeite bewusst langsam und bedacht. Ich beobachte, verweile und fokussiere mich. Ich akzeptiere Wiederholung als Vertiefung, nichts als Stillstand.
6. Meine Handschrift ist mir wichtiger als die Reichweite
Ich vergleiche mich nicht mit anderen. Ich kann von ihnen abschauen und mich inspirieren lassen, kopiere sie aber nicht. Ich entwickle meine eigene Bildsprache weiter und schöpfe aus meinen bisherigen Erfahrungen, gesehenen Orten und empfundenen Stimmungen. Inspiration ist immer willkommen, Imitation entfällt.
7. Die Landschaft ist mein Partner, nicht ein Objekt
Ich begegne der Landschaft stets mit Respekt. Ich fotografiere Beziehungen zwischen Licht und Raum, Stille und Struktur, Zeit und Vergänglichkeit. Jeden Ort, den ich besuche, verlasse ich mit Dankbarkeit und Respekt.
8. Zeigen ist ein Versprechen an den Betrachter
Nicht jedes gemachte Bild muss gezeigt werden. Die bewusste Auswahl meiner Arbeiten ist Teil der Verantwortung mir und den Betrachtenden gegenüber.
9. Ich erkenne mich in jedem Bild
Meine Bilder zeigen nicht bloss die Welt um mich herum, sondern auch mich. Sie zeigen meinen inneren Zustand, meine Fragen, meine Lösungsansätze, meine Entwicklung. Fotografie ist für mich ein Werkzeug der Selbsterkenntnis.
10. Bedeutung steht vor Veröffentlichung
Ich fotografiere um zu verstehen, nicht um zu produzieren. Serien, Fotokarten, Bücher, Ausstellungen sind Ergebnisse davon und nicht das übergeordnete Ziel. Das Ziel besteht aus Sinn, Tiefe und persönlicher Erkenntnis.